Oberhachinger Baupolitik

Oberhaching ist eine lebendige Gemeinde. Jeder weiß, dass Wohnraum teuer ist. Der neue Gemeinderat soll die Ortsbausatzung ergebnisoffen prüfen und auf aktuelle Belange anpassen.

 

Über Geschmack lässt sich streiten. Wir sprechen uns bei der Gestaltung der Bahnhofstraße, Kirchplatz und Hubertusplatz für mehr Mitsprache der Bürger und somit mehr Bürgerbeteiligung aus. Als einzige Wählergruppierung haben die VFWO hierzu einen Antrag gestellt.

 

Wir halten die Lebensmittelversorgung in Oberhaching für ausreichend. Wir brauchen zusätzlichen und bezahlbaren Wohnraum statt einen zusätzlichen Supermarkt am Kirchplatz.

 

Wir halten den Ladenstandort am Kirchplatz für grundsätzlich problematisch und bevorzugen den Standort Leonhardiweg/Lanzenhaarerstraße oder eine Ansiedlung im Gewerbegebiet.

 

Wir brauchen für junge Familien bezahlbaren Wohnraum. Die innerörtliche Nachverdichtung ist nicht immer das geeignetste Mittel. Die VFWO haben in der laufenden Wahlperiode mehrfach Anträge zu Gestaltung von Einheimischenmodellen gestellt. Solche Modelle müssen nach einheitlichen, leicht nachvollziehbaren und wiederholbar anwendbaren Kriterien erfolgen. In den vergangenen Einheimischenmodellen wurden jedes Mal andere Kriterien angewandt. So wurde beispielsweise die Dauer der Ortszugehörigkeit mal mit fünf Jahren und dann wieder mit mindestens zehn Jahren angesetzt. Durch diese Unbeständigkeit ist vielen Oberhachinger Familien die Möglichkeit genommen worden, vergünstigt Wohneigentum realisieren zu können. Warum kinderreiche Familien mit größerem Platzbedarf dabei für Grundstücke mehr zahlen mussten, ist nicht nachvollziehbar und sollte für künftige Projekte angepasst werden.

 

Barrierefreies Wohnen und Wege sollte verstärkt gefördert werden

 

Wie sprechen uns für ein verbessertes Projektmanagement bei großen Bauvorhaben der Gemeinde aus. Die Projektleitkontrolle soll künftig Kostenexplosionen wie bei der Grundschule und dem Kindergarten im Bajuwarenring verhindern.

 

Die Container für die Betreuung der Hortkinder in der Grundschule Deisenhofen waren wegen Schimmelbefall nicht mehr nutzbar. Als einzige Gruppierung haben sich die VFWO schon vorher für eine turnusmäßige baubiologische Überprüfung der öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten ausgesprochen.

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