"(Keine) Skepsis gegenüber Bündelung"

Münchner Merkur, Nr. 157, Montag, den 12.07.2010, Lokales, Landkreis Süd, S. 36

 

"Skeptisch gegenüber Bündelung", Münchner Merkur vom 3. Juli, sowie Leserbrief von Dr. Karl Hofmann vom 7. Juli:

 

Hinter der neu gegründeten Wählergruppierung Vereinigte Freie Wähler stehen engagierte Oberhachinger Bürger mit eigenen Ideen und Idealen. Ein solches Engagement verdient es, in der Presse sachlich richtig transportiert zu werden. Dazu hätte gehört, dass man der neu gegrün-deten Wählergruppierung zunächst einmal in der öffentlichen Berichterstattung ausreichend Möglichkeit gibt, ihre Ziele und Absichten vorzustellen, um dann zeitlich nachgelagert dazu weitere Meinungen und Ansichten einzuholen.
Unter anderem wird berichtet, ich hätte behauptet, dass die vier Gruppierungen zersplittert sind. Das gilt aus unserer Sicht für das Lager der parteifreien Bürger im Ganzen, nicht aber für die Gruppierungen im Einzelnen und wurde von mir, so wie im Bericht dargestellt, nicht geäußert. Gemeinderat Karl Hofmann behauptet dazu in seinem Leserbrief, wir hätten eine feindliche Übernahme organisiert, indem wir uns hinter dem Rücken der anderen Gruppierungen gegründet haben. Ich selbst hätte mich dabei zum Vorsitzenden ernannt. Dazu sei richtig gestellt, dass unserer Gründung eine Vielzahl intensiver und persönlicher Gespräche mit Mitgliedern aus allen genannten Gruppierungen vorausging. So hat beispielsweise der im Text zitierte IGAO-Gemeinderat Stephan Ritter an unserem ersten Gründungstreffen teilgenommen. Auch andere Gemeinderäte waren bereits zu unseren Treffen eingeladen. Der von uns für die nächsten Jahre angestrebte erforderliche öffentliche und transparente Dialog hat von unserer Seite noch gar nicht begonnen und wird schon jetzt schlechtgeredet. Ich wüsste gerne, wie man sich in einem eingetragenen Verein, so wie von Herrn Hofmann behauptet, an den üblichen demokratischen Wahlen vorbeimogeln soll. Dass wir mit Herrn Hofmann selbst bisher keinerlei Gespräche hatten, ist hingegen richtig. Wir halten öffentliche Verunglimpfung für nicht zielführend.

 

Marcus Franklin,

Gemeinderat und 1. Vorsitzender der Vereinigten Freien Wähler Oberhaching

Münchner Merkur, Nr. 153, Mittwoch, den 07.07.2010, Lokales, Landkreis Süd, S. 36

 

"Skepsis gegenüber Bündelung", Münchner Merkur vom 3. Juli:

 

Mit großem Interesse habe ich den Artikel über die Gründung der Vereinigten Freien Wähler Oberhaching (VFWO) gelesen. Dem dabei gewählten Vorgehen bzw. den daraus gezogenen Schlussfolgerungen kann ich mich aber nicht anschließen.

Fraglich ist, ob man bereits kurz nach der Gründung einer neuen Gruppierung dazu schon befragen kann bzw. sollte. Wie können die Gemeinderäte zu einer neuen Gruppierung befragt werden, deren Gründung und Existenz in den Medien bislang nicht bekannt gegeben wurde? Bei einer solchen Befragung kann nur ein erster, subjektiver Eindruck der jeweils befragten Einzelperson gewonnen werden, nicht aber eine aussagekräftige Gesamtmeinung der jeweiligen Gruppierung erfasst werden. Die zitierten Aussagen sind keinesfalls repräsentativ, weder für die einzelnen Fraktionen, noch für die Oberhachinger Bürger und deshalb halte ich die vermeintlich herrschende Skepsis für unberechtigt. Für eine objektive Meinungsbildung der Leser wäre es besser gewesen, erst die VFWO und ihre wesentlichen Ziele vorzustellen und dann einige Zeit später in einem weiteren Artikel auf Stimmen aus dem Gemeinderat und Leserbriefe aus der Bevölkerung einzugehen. Interessant wäre an dieser Stelle nicht nur die Meinung der anderen Wählergruppierungen sondern auch, was die übrigen im Gemeinderat Oberhaching vertretenen Parteien von der neuen Gruppierung halten bzw. erwarten.

Ich halte die Gründung der VFWO für einen interessanten, politisch erfolgversprechenden Ansatz um mehr Klarheit und Übersichtlichkeit in die politische Parteienlandschaft in Oberhaching zu bringen! Insofern hat die VFWO mit ihrer Gründung die richtige und dringend notwendige Diskussion um die Vereinigung der freien Wähler Oberhachings wieder ins Rollen gebracht. Jetzt liegt es an allen fünf freien Wählergruppierungen, aufeinander zuzugehen, um sich darüber klar zu werden, wie sie ihre politische Zukunft gestalten wollen.

 

Gregor Koppen,

Oberhaching

Münchner Merkur, Nr. 153, Mittwoch, den 07.07.2010, Lokales, Landkreis Süd, S. 36

 

"Skepsis gegenüber Bündelung", Münchner Merkur vom 3. Juli:

 

Als Mitglied der BVO halte ich es für völlig richtig, dass es die Gründung der Vereinigten Freien Wähler gibt. Ich kann mich hier nur meinem Gemeinderat Hr. Mölter anschließen und positiv über die Zielsetzung der VFWO denken. Nur so kann es in meinen Augen eine offene Diskussion über die Zukunft aller Freien Wählergruppierungen in Oberhaching geben.

 

Peter Doll,

Oberhaching

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2010-2013 Vereinigte Freie Wähler Oberhaching e.V.