Beseitigung der Raumnot in der Grundschule Oberhaching

Achtung, bitte nicht mit der Grundschule Deisenhofen verwechseln!

 

Die schulische Erziehung unserer Kinder liegt uns allen sehr am Herzen. Die Konzepte und fachlichen Erfordernisse haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Auch in Oberhaching wird es in absehbarer Zeit zu einer potentiellen Einführung einer offenen und/oder gebundenen Ganztagesschule kommen. Daraus werden sich zusätzliche Raumerfordernisse ergeben.
Durch die verstärkte Zunahme sog. Inklusionskinder, wird der Raumbedarf in den nächsten Jahren weiter steigen. So besteht gerade hier die Erfordernis, das Kinder mit geistigen oder physischen Handicaps die Möglichkeit haben, sich unter pädagogischer Betreuung in Räumlichkeiten außerhalb des Klassenzimmers zurückziehen zu können.

 

Mit einem derzeitigem Investitionsvolumen von rund 25 Mio. € für die Grundschule Deisenhofen steht die Gemeindeverwaltung vor einer großen finanziellen und auch planerischen Herausforderung.

 

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die schulische Situation in der Grundschule Oberhaching in gleichem Maße Aufmerksamkeit und baufachliche Begleitung verdient.

 

Die Grundschule Oberhaching ist derzeit in der besonderen Situation, sich ihre Räumlichkeiten mit verschiedenen weiteren raumbedürftigen Institutionen, wie Mittagsbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Musikschule und TSV Oberhaching teilen zu müssen.

 

Derzeit gibt es keine Räumlichkeiten in denen angemessen Elternabende, Empfänge, Adventsfeiern, Theateraufführungen, Preisverleihungen, Musikkonzerte, ein Schulungen etc. in gebührenden Rahmen begangen werden können.
Der für die mittägliche Verpflegung der Kinder geplante Neubau würde sich anbieten, multifunktional ausgelegt zu werden, so das Veranstaltungen mit 300 Personen problemlos und vor allen Dingen auch unter sicherheitsrelevanten Aspekten abgehalten werden können. 

 

Der derzeitige Planungsstand sieht weiter vor, dass der Anbau rund 60 m² zusätzliche Fläche schaffen wird. Es wäre zweckmäßig diese Fläche auf mindestens 70 m² zu erweitern und von Anfang an eine gemeinschaftliche Nutzung der Schule und der Mittagsbetreuung für diese Räumlichkeiten vorzusehen. Auch sollte der neue Anbau von Anfang an mit Toiletten versehen sein. Nach derzeitigem Stand müssten die Kinder durch das ganze Schulgebäude laufen, um ihre Notdurft zu verrichten.

 

Während man im Fall der Grundschule Deisenhofen sehr engagiert und lobenswert an die sicherheitsrelevanten Erfordernisse gedacht hat, existieren im Fall der Grundschule Oberhaching derzeit leider noch Brandschutzrisiken. So gibt es in dem Altbau keine Möglichkeit, die beiden im Obergeschoss liegenden Räume über eine Brandschutztreppe oder Abgang mit gleicher Funktion zu verlassen. Das stellt für die Kinder und die betreuenden Lehrkräfte ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, dass man im Fall der Grundschule Deisenhofen konsequent beseitigt hat. Auch hier sollten aber entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.

 

Aufgrund der hier geschilderten Situation haben wir im Gemeinderat den folgenden Antrag gestellt.

 

  • Die Gemeindeverwaltung überarbeitet ihr Planungskonzept für den bestehenden Anbau von derzeit  60 m² auf 70 m² und berücksichtigt dabei eine gemeinschaftliche Nutzung der Schule sowie der Mittagsbetreuung.
  • Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt ein entsprechendes Brandschutzkonzept zu erstellen, damit die Brandschutzvor-schriften im Fall der oberhalb gelegenen Klassenräume im Alt-bau eingehalten werden und die Kinder einem nicht länger zu duldenden Risiko ausgesetzt werden.
  • Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt Pläne für die Errichtung einer multifunktionalen Mensa auszuarbeiten damit auch die hier in diesem Antrag bereits genannten Veranstaltungen abgehalten werden können.
  • Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, so wie auch im Fall der Grundschule Deisenhofen zusammen mit der Schulleitung und auch unter Beteiligung interessierter Gemeinderäte ein Raumbedarfskonzept zu erarbeiten. Ziel dieses Planungsdokumentes soll sein, in den Raumbedarf für die nächsten Jahr-zehnte zu prognostizieren.
  • Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt eine Begehung mit allen Gemeinderäten zu organisieren.
  • Alle Planungen sind dem Gemeinderat zur Beratung und weiteren Entscheidung vorzulegen.
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